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Die Mitgliederversammlung des Vereins sozialer Nächstenhilfe war alles andere als eine trockene Angelegenheit.

Vorab kann man mit Fug und Recht behaupten: Diese Mitgliederversammlung, des Vereins im Hotel zum „Alten Fritz“, war überhaupt keine trockene Angelegenheit. Sozusagen locker vom Hocker wurden die Punkte der vorgegebenen Tagesordnung zügig, aber nicht ohne die nötige Präzision abgehandelt. Und der Vorsitzende, Helmut Sondermann, der standesgemäß die Mayener Ehrenbürgerin und Ehrenvorsitzende des Vereins, Therese Tutas, an seiner Seite hatte, verkündete, mit viel Herzblut gewürzt, dem Auditorium, dass es ihm nicht eine Belastung, sondern eine Freude sei, diesen Verein zu führen, und damit etwas zur sozialen Hilfe beizutragen. „Es war für mich ein Wagnis, damals in die großen Fußstapfen meiner Vorgängerin Therese zu treten, aber ich denke mit viel Spaß an der Sache und der tatkräftigen Unterstützung meiner Mitstreiter kann man das schaffen. Etwas zur Linderung der Not, die trotz allem in unserem, ach so reichen Lande besteht, beizutragen, das sehe ich als eine hehre Aufgabe. So hatte der Vorsitzende in Personal eines Rosenkavaliers auch gleich tolle Blumengebinde bereit, um sich symbolisch bei seinen „Vorstandsmädels“ für ihren permanenten Einsatz für die gute Sache zu bedanken. Denn im Jahreslauf wird im Verein viel bewegt, wie der Geschäftsführer, Hans Jürgen Fitzen, zu Gehör brachte.

Seit der letzten Mitgliederversammlung mit Neuwahl des bis dato führenden Vorstandes wurden insgesamt 20 Vorstandssitzungen durchgeführt. Die langjährige Tradition weiterführend wurden in jedem Kalenderjahr eine Karnevalsveranstaltung, eine Osterfeier, ein Sommerfest, ein Doppekooche-Essen sowie eine Weihnachtsfeier durchgeführt. Außerdem führte man in jedem Jahr vier bis fünf Ausflüge zu verschiedenen Zielen durch.

Die Zahl der Mitglieder sank, so Fritzen, leider in den letzten Jahren. Bei der Mitgliederversammlung 2012 hatte man noch knapp über 200 Mitglieder, im November 2015 waren es noch 177, der heutige Stand beläuft sich auf 157 Mitglieder.

Kassiererin Claudia Ochwat-Bell stellte in ihren Ausführungen einige „große Brocken“ heraus, die der Verein jährlich zu stemmen hat. Da ging es um große Ausgaben für die obligatorisch vergebenen Gutscheine für sozial schwache Menschen an Weihnachten, Kosten für Notfallhilfe oder gar für die Fahrten und Veranstaltungen. Natürlich stehen dagegen Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Fahrtanteile oder gar Zuschüsse. „Dies alles gegeneinander aufzurechnen und auf einen Nenner bringen ist nicht immer einfach“, betonte Claudia Ochwat-Bell. Besonders auch, da die Spenden nicht mehr so sprudeln. Wäre also eine Idee, den Verein auf diese Weise, oder aber durch Mitgliedschaft zu unterstützen. Dirk Meid, den Helmut Sondermann scherzhaft als seinen „Chef“ bezeichnete, war es dann, der die neue Vorstandswahl leitete, nicht ohne sich bei allen für die hervorragende Arbeit zu bedanken.

Vorstand gewählt

Hier nun der neue Vorstand, deren Mitglieder allesamt einstimmig gewählt wurden: 1. Vorsitzender Helmut Sondermann, Stellvertreter Antonia Sitzenstock und Arne Dybionka. Geschäftsführer: Hans Jürgen Fitzen. 1. Kassierer: Claudia Ochwat-Bell, Stellvertreter Elisabeth Syré. Schriftführer: Barbara Sondermann. Beisitzer: Marlene Bergmann, Doris Keusch und Franz Käs. Kassenprüfer: Liesel Meier und Ute Keusch. Da die Kassenprüfer aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend waren, konnte der alte Vorstand nicht entlastet werden. Dies wird kurzfristig nachgeholt. Aber wie das so ist bei den Veranstaltungen des Vereins. Es wird auch in gewissen Maße gefeiert und manch Schwätzchen geführt. Und zum leckeren Döppekooche-Essen servierte Musikant Harald Leb, ein Maskottchen des Vereins, die schönsten Weisen dazu. Und dabei erklang natürlich auch „Man müsste noch mal zwanzig sein“.

Und wenn man einmal bedenkt, was der damals 1974 auch durch Mithilfe von Therese Tutas gegründete Verein alles bewirkt hat. „Leider hat sich im Allgemeinen nicht viel geändert. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt, und beobachten nach wie vor einen hohen Prozentsatz an Armut, an Not, sowohl ältere Menschen als auch Kinder betreffend. Wir haben auch hier in Mayen Kinderarmut. So haben wir in unserem Programm auch immer im Rahmen der Weihnachtsfeier eine Lebensmittel-Gutschein-Aktion, bei der um die 500 Gutscheine in Höhe von 30 Euro verteilt werden. „Es gibt leider immer noch viele, die sich das Nötigste, vor allem für die eigenen Kinder, leisten können. Da ist das eine große Hilfe“, betonte Vorsitzender Helmut Sondermann gegenüber BLICK aktuell. Grund genug für den Verein, auch hier helfend einzugreifen. Frei nach seinem Leitsatz: „Soziale Nächstenhilfe“.

 

 

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