Einen tollen Nachmittag erlebten wieder einmal die betagten Mayener Bürgerinnen und Bürger im karnevalistisch dekorierten Saal des Hausener Bürgerhauses. Stimmung „pur“, schon, als der 1. Vorsitzende, Helmut Sondermann, mit seinem Vorstand in die Narrhalla einzogen, um auf der Bühne Platz zu nehmen.
Charmeur Sondermann, fand auch gleich die richtigen Worte der Begrüßung: „Ihr seid das Beste, was Mayen zu bieten hat – Echte Faasenachtsjecken der Eifelstadt“. Ja und dann ging es im wahrsten Sinne des Wortes „Auf und Nieder“, Programmhöhepunkte am laufenden Band. Exzellent musikalisch von DJ Marc Arendt begleitet.
„Am Eijelstein ess Musik“, Dat Maiers Kätche met sainem Rädche“, oder „Loß me fiere, net lamentiere“, brachte eine Superstimmung. Und Moderator Sven Weber, Exprinz von Mayen, setzte seine Gags mit viel Witz gewürzt, gekonnt an der richtigen Stelle ein. Die Verantwortlichen hatten keine Kosten und Mühen gescheut, und ein Super-Programm auf die Beine gestellt: Was so beim Arzt im Wartezimmer abläuft, brachten Arne Dybionka und Melanie Taraba gekonnt auf die Bühne.
Die beiden Ulknudeln, Monika Fischer und Kornelia Weber nahmen ihr Publikum mit auf eine Zugreise der besonderen Art. Ohne ein Wort aber mit toller Mimik. Tänzerisch bekam das närrische Auditorium so einige Leckerbissen geboten. Da brillierte das Tanzmariechen der jungen Alten Großen, Svea Stern, mit Beinchen hoch und Beinchen runter, die II. Kadettenkompanie Husaren, mit ihrem Schautanz „Wilder Westen“. Einstudiert von Manuela Klein, Caro Zwetsch und Heike Fong. Gefolgt von der III. Kadettenkompanie Husaren die mit ihrem „Feentanz“ begeisterten.
Hier hatten Manuela Klein, Caro Zwetsch und Melanie Nöthen choreografiert. Die Jugendtanzgruppe Welling, die „Luminas“ präsentierte voller Eleganz ihren von Karin Zeitzem und Melanie Denkel einstudierten Showtanz „Tausend und eine Nacht“. Viel Freude bereitete auch der flotte Gardetanz, der Jugendtanzgruppe der Prinzengarde Mayen, die natürlich in rot-weißen Kostümen auftraten. Dies war natürlich auch das Karnevalistische Opening für die Abordnungen der Mayener Karnevalsszenerie, die es allesamt als eine Ehre bezeichneten, immer die Närrinnen und Narren der Sozialen Nächstenhilfe zu besuchen. Mit im Tross auch die gerade mal mit den höchsten Orden ausgezeichneten Erzkarnevalisten, Udo Thielen und Michael Faber, der auch noch, gesanglich perfekt, eine Mayener Faasenaachts-Hymne zum Besten gab. Es war jedenfalls für alle, die dabei waren, ein „Bunter Nachmittag voller Lebensfreude“.
BS