Ein Hohepunkt war der Besuch von Prinzessin Nicole I. samt Hofstaat (Fotos BS)

Arne Dybionka, seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender, langjähriger Moderator und Vereinsmeier hoch drei, rief gleich zu Beginn der Sitzung, den närrisch kostümierten Damen und Herren zu: „Seid ihr gut drauf ?“.

Natürlich waren alle gut drauf, denn das musikalische Urgestein Harald Löb hatte sie alle bereits mit seinem „Opening des Frohsinns“ in die richtige Stimmung versetzt. So hatte auch Vereinsvorsitzender Helmut Sondermann bei seiner offiziellen Begrüßung, inmitten des gesamten Vorstandes stehend, ein leichtes Spiel: „Ich grüße Euch ganz frank und frei – schön, dass ihr alle seid dabei – um hier den Alltag zu vergessen – denn draußen stehen unterdessen – viele Stars im Karneval – um Euch zu erfreuen in diesem Saal – So wünsch ich Euch nicht dies und das – sondern vor allem viel, viel Spaß“.

Und die Chose begann auch gleich mit einem wunderbaren Sketch beim Scheidungsanwalt Dr. Fencheltee (Arne Dybionka), Da konnte es sich auch die unbedingt gerne geschiedene Ehefrau (Monika Fischer) nicht verkneifen ihn anzuhimmeln: „Batt ess datt en schöne Mann“. Doch das mit der Scheidung von ihrem Ehemann, der als „Scharfmacher“ in einer Senffabrik arbeitete, klappte es leider nicht, bis die Ehefrau zugab: „Oos Finche es net von demm“.

Mohr und Möhrchen, die am gleichen Tage, aus der Hand von Oberbürgermeister Dirk Meid den Verdienstorden der Stadt erhalten hatten, boten wie ein buntes Kaleidoskop der närrischen Unterhaltung. Natürlich durfte ihre Hymne „Wir sind die Kinder vom Bofrost-Mann“ nicht dabei fehlen.

Stimmung par Exzellenz brachten Axel, Willi, Günter und Hermann mit ihrer „Juke Box“ in den Saal. Ohrwürmer wie „Mir fairen Faasenaacht en Maye“, „Kamelle Kamelle“, „Rut sain de Ruuse“ oder „Am Eigelstein ess Musik“, waren der Renner.

Über das bunte Leben in seiner Landwirtsfamilie wussten der Bauer (Arne Dybionka) und seine Tochter (Melanie Taraba), gespickt mit vielen Gags, hautnah zu berichten.

Mit Beinchen rauf und Beinchen runter begeisterte das Tanzmariechen der Jungen Alten Großen Svea Stern, der „Neue Stern“ am Mayener Karnevalshimmel. Tänzerische Kostbarkeiten boten zunächst die „Kleinen“ des Kadettenkorps „Blau weiße Husaren Hausen mit „Mama Mia“ und die „Größeren“ begeisterten anschließend als Original „Cheerleaders“. Die Einstudierung hatten Manuela Klein, Nina Walsdorf und Heike Fong übernommen.

Die flotten „Käfer“ hatten sich im Altenheim freigenommen, um bei der „Nächstenhilfe“ präsent zu sein. Durch die gute Ernährung hatten sie jedoch gegenüber den Vorjahren kräftig zugenommen. Aber das war für Silvia Distelkamp, Monika Fischer, Uschi Neugebauer, Helga Müller, Klaudia Bohse-Wild und Conny Weber kein Hindernis ihre Späße auf die Bühne zu bringen.

Glanz und Gloria gab´s zum krönenden Abschluss der Sitzung als Mayens Herrscherin „Nicole I.“ mit großem Hofstaat und Gefolge, begleitet vom Stadtkommandanten Albert Porz, ihre Aufwartung machte. Orden, Küsschen, Gesang und vielmal „Mayen Mayoh“ brachte Stimmung. „Was ihr alle mit Eurem „Verein der Nächstenhilfe“ bewirkt, das ist phänomenal“, lobte die Prinzessin. Leider konnte Kinderprinz „Florian I.“ wegen Erkrankung nicht dabei sein.

Die Gäste hatten eingebettet in das närrische Programm der Sitzung ihre obligatorische „Kaffeestunde“, für die alle schmackhaften „Berliner“ von der Firma R,U, Bau, Ramazan Ugur gesponsert wurden. Eben ein Dank an die „Engel der Hilfe“.

 

Der Vorstand des Vereins soziale Nächstenhilfe hatte wieder tolle Vorbereitung

 

Die „Cherleeders“ des Kadettencorps

 

Die „Flotten Käfer“ hatten gut zugenommen

 

Die „Kleinen“ vom Kadettencorps Blau Weiß Hausen.

 

Die Stimmungskanonen der „Juke Box“

 

Im Hausener Bürgerhaus wurde ausgelassen gefeiert

 

Melanie Taraba und Arne Dybionka als Bauer und Tochter

 

„Mohr und Möhrchen“ mit den Solisten Uli Weiler und Helmut Sondermann

 

Tanzmariechen Svea Stern.

Alter

Sie machen sich Sorgen, nicht mehr alleine zurechtzukommen? Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Behinderung

Sie haben eine Behinderung? Wir sind Ihr Ansprechpartner zu Fragen in Bezug auf Hilfen im Alltag.

Kinder und Familie

Jugendarbeitslosigkeit, Altersarmut, demographischer Wandel, sinkende Renten, verlängerte Lebensarbeitszeit, krankes Gesundheitswesen und vieles mehr stellen die öffentliche Hand, den Staat vor immer größere Schwierigkeiten, Lösungen zu finden. Daher werde die Notwendigkeit, sozial Schwachen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen unbürokratisch zur Seite zu stehen, weiter wachsen. Und damit auch die Bedeutung für die Arbeit des Vereins.

Krankheit

In unserer Gesellschaft gibt es Tabuthemen - z. B. psychische Probleme. Wir sind für Sie da wenn Sie Hilfe suchen.

Notlage

Jeder Mensch kann unvorhergesehen in eine Notlage geraten. Wir lassen Sie in der Not nicht im Stich!