Arne Dybionka, seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender, langjähriger Moderator und Vereinsmeier hoch drei, rief gleich zu Beginn der Sitzung, den närrisch kostümierten Damen und Herren zu: „Seid ihr gut drauf ?“.
Natürlich waren alle gut drauf, denn das musikalische Urgestein Harald Löb hatte sie alle bereits mit seinem „Opening des Frohsinns“ in die richtige Stimmung versetzt. So hatte auch Vereinsvorsitzender Helmut Sondermann bei seiner offiziellen Begrüßung, inmitten des gesamten Vorstandes stehend, ein leichtes Spiel: „Ich grüße Euch ganz frank und frei – schön, dass ihr alle seid dabei – um hier den Alltag zu vergessen – denn draußen stehen unterdessen – viele Stars im Karneval – um Euch zu erfreuen in diesem Saal – So wünsch ich Euch nicht dies und das – sondern vor allem viel, viel Spaß“.
Und die Chose begann auch gleich mit einem wunderbaren Sketch beim Scheidungsanwalt Dr. Fencheltee (Arne Dybionka), Da konnte es sich auch die unbedingt gerne geschiedene Ehefrau (Monika Fischer) nicht verkneifen ihn anzuhimmeln: „Batt ess datt en schöne Mann“. Doch das mit der Scheidung von ihrem Ehemann, der als „Scharfmacher“ in einer Senffabrik arbeitete, klappte es leider nicht, bis die Ehefrau zugab: „Oos Finche es net von demm“.
Mohr und Möhrchen, die am gleichen Tage, aus der Hand von Oberbürgermeister Dirk Meid den Verdienstorden der Stadt erhalten hatten, boten wie ein buntes Kaleidoskop der närrischen Unterhaltung. Natürlich durfte ihre Hymne „Wir sind die Kinder vom Bofrost-Mann“ nicht dabei fehlen.
Stimmung par Exzellenz brachten Axel, Willi, Günter und Hermann mit ihrer „Juke Box“ in den Saal. Ohrwürmer wie „Mir fairen Faasenaacht en Maye“, „Kamelle Kamelle“, „Rut sain de Ruuse“ oder „Am Eigelstein ess Musik“, waren der Renner.
Über das bunte Leben in seiner Landwirtsfamilie wussten der Bauer (Arne Dybionka) und seine Tochter (Melanie Taraba), gespickt mit vielen Gags, hautnah zu berichten.
Mit Beinchen rauf und Beinchen runter begeisterte das Tanzmariechen der Jungen Alten Großen Svea Stern, der „Neue Stern“ am Mayener Karnevalshimmel. Tänzerische Kostbarkeiten boten zunächst die „Kleinen“ des Kadettenkorps „Blau weiße Husaren Hausen mit „Mama Mia“ und die „Größeren“ begeisterten anschließend als Original „Cheerleaders“. Die Einstudierung hatten Manuela Klein, Nina Walsdorf und Heike Fong übernommen.
Die flotten „Käfer“ hatten sich im Altenheim freigenommen, um bei der „Nächstenhilfe“ präsent zu sein. Durch die gute Ernährung hatten sie jedoch gegenüber den Vorjahren kräftig zugenommen. Aber das war für Silvia Distelkamp, Monika Fischer, Uschi Neugebauer, Helga Müller, Klaudia Bohse-Wild und Conny Weber kein Hindernis ihre Späße auf die Bühne zu bringen.
Glanz und Gloria gab´s zum krönenden Abschluss der Sitzung als Mayens Herrscherin „Nicole I.“ mit großem Hofstaat und Gefolge, begleitet vom Stadtkommandanten Albert Porz, ihre Aufwartung machte. Orden, Küsschen, Gesang und vielmal „Mayen Mayoh“ brachte Stimmung. „Was ihr alle mit Eurem „Verein der Nächstenhilfe“ bewirkt, das ist phänomenal“, lobte die Prinzessin. Leider konnte Kinderprinz „Florian I.“ wegen Erkrankung nicht dabei sein.
Die Gäste hatten eingebettet in das närrische Programm der Sitzung ihre obligatorische „Kaffeestunde“, für die alle schmackhaften „Berliner“ von der Firma R,U, Bau, Ramazan Ugur gesponsert wurden. Eben ein Dank an die „Engel der Hilfe“.